Viele Angler kaufen einen Trollingmotor und können es kaum erwarten, mit der Installation zu beginnen. Zum einen möchten sie ihn sofort montieren, um seine Leistung zu testen. Zum anderen erscheint ihnen die Bedienungsanleitung zu lang. Auch wenn die Installation relativ einfach ist, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Bei einer unsachgemäßen Montage kann der Motor beschädigt werden oder anschließend nicht richtig funktionieren. Sehen wir uns also an, worauf bei der Installation zu achten ist:
1. Vor dem Kauf eines Außenbordmotors sollten Sie sich zunächst über die maximal zulässige Motorleistung für das jeweilige Boot informieren. Achten Sie darauf, dass die Leistung des Motors die Höchstgrenze des Boots nicht überschreitet. Andernfalls kann es durch unsachgemäßen Betrieb leicht zu gefährlichen Unfällen kommen. Bei Booten, für die keine zulässige Motorleistung angegeben ist, können Sie sich beim Hersteller erkundigen.
2. Montieren Sie den Trollingmotor mittig am Heck (gemessen an der Außenkante). Außenbordmotoren können im Allgemeinen nur in Gewässern mit einer Tiefe von mehr als 0,8 Metern verwendet werden. Die Eintauchtiefe lässt sich einstellen, indem Sie den Haupthebel mit einer Hand festhalten, die Tiefeneinstellung lösen, den Motor auf die gewünschte Tiefe einstellen und anschließend wieder festziehen.
3. Montagehöhe: Die Antikavitationsplatte sollte 30 bis 50 cm über dem Bootsboden liegen. Nachdem Sie den Montageort festgelegt haben, ziehen Sie die Befestigungsschrauben fest. Wir empfehlen, die Montageanleitung zu befolgen, da eine falsche Installation die Bedienbarkeit beeinträchtigen, zum Verlust der Kontrolle führen oder einen Brand verursachen kann. Verwenden Sie bei der Montage spezielle Befestigungsteile. Um zu verhindern, dass der Trollingmotor versehentlich ins Wasser fällt, können Sie den Motor mit einem Seil am Bootsrumpf sichern. Werden die Befestigungsschrauben nicht vollständig festgezogen, kann es zu schweren Unfällen kommen, etwa wenn sich der Motor löst oder die Kontrolle verloren geht. Überprüfen Sie die Schrauben daher regelmäßig.
4. Prüfen Sie vor dem Probelauf, ob das Boot bei maximaler Beladung richtig im Wasser liegt, und kontrollieren Sie die Wasserlinie. Liegt sie zu hoch, kann bei stark bewegtem Wasser Wasser ins Boot eindringen. Auch die Bauart und der Zustand des Boots und seiner Teile, Gegenstände im Wasser sowie eine falsche Montagehöhe des Motors können dazu führen, dass Wasser ins Boot gelangt. Lassen Sie den Motor nicht längere Zeit im Wasser, da dies schwere Schäden am Gerät verursachen kann.
Bevor Sie den Motor an die Batterie anschließen, vergewissern Sie sich, dass die Pole frei von Schmutz sind, um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten. Batterien sollten an einem gut belüfteten Ort aufbewahrt werden. Um den Winkel des am Boot montierten Außenbordmotors einzustellen, halten Sie den Motorkopf mit einer Hand fest und drücken Sie mit der anderen Hand auf die Arretierung oben an der Bootsklemme. Halten Sie die Arretierung gedrückt und stellen Sie den Außenbordmotor auf den gewünschten Winkel ein. Lassen Sie anschließend die Arretierung los und vergewissern Sie sich, dass sie eingerastet ist.

