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Sechs Tipps zum Angeln

Sechs Tipps zum Angeln

Angeln ist gut für die körperliche und geistige Gesundheit und wird immer beliebter. Beim Angeln kommt es jedoch häufig zu Unfällen. Deshalb geben wir Angelfreunden aufgrund unserer Erfahrungen sechs Tipps.

1. Nicht in verschmutzten Gewässern angeln

Verschmutzte Gewässer sind Gewässer, die durch Abfälle, Abwasser und Abgase verunreinigt sind. Dazu zählen beispielsweise Phenole, organische Verbindungen (aromatische Kohlenwasserstoffderivate), die Gewässer verschmutzen. Sie stammen hauptsächlich aus den Abwässern von Kokereien, Erdölraffinerien sowie Herstellern von synthetischen Phenolen, Kunstfasern, Dämmstoffen und Phenolharzen. Angeln in solchen Gewässern ist gesundheitsschädlich. Zum einen ist man direkt dem verschmutzten Wasser ausgesetzt, zum anderen kann der Verzehr der Fische schaden. Verschmutzte Gewässer sind meist dunkel und riechen unangenehm (häufig nach Kerosin). Oft wachsen dort keine Wasserpflanzen oder nur eine einzige Art. Die Fische sind missgebildet und schmecken ungewöhnlich.

2. Nicht in Gewässern angeln, in denen Bilharziose vorkommt

Angler kommen ständig mit Wasser und Wasserpflanzen in Kontakt. In Gewässern, in denen Bilharziose vorkommt, können die Erreger leicht durch die Haut eindringen und sich in den kleinen Blutgefäßen des Pfortadersystems festsetzen. Sie verursachen Bilharziose, die vor allem die Leber schädigt und sogar zu schweren Erkrankungen wie Leber- und Darmkrebs führen kann. Am besten fragt man die Einheimischen, ob ein Gewässer betroffen ist. Achten Sie außerdem darauf, ob das Wasser verödet und von Unkraut überwuchert ist und ob sich die Fische leicht fangen lassen und dunkel aussehen.

3. Nicht unter Hochspannungsleitungen angeln

Manche glauben fälschlicherweise, dass sich unter Hochspannungsleitungen ein Magnetfeld bildet, das Fische anzieht und den Platz zum Angeln besonders geeignet macht. Das stimmt nicht. Unabhängig davon, ob unter den Leitungen ein Magnetfeld entsteht, das Fische anzieht: Wenn die Angelschnur oder die Angelrute versehentlich die Leitungen berührt, kann der Angler einen Stromschlag erleiden oder sterben. Außerdem kann es zu einem Kurzschluss und einem Stromausfall kommen, was schwere Unfälle nach sich ziehen kann. Wer eine Angelrute aus Kohlefaser verwendet, sollte besonders vorsichtig sein: Kohlefaser leitet Strom gut, und der Kontakt mit Hochspannungsleitungen kann äußerst schwerwiegende Folgen haben.

4. Bei Gewitter nicht angeln

Am besten geht man bei einem Gewitter nicht angeln. Angler befinden sich oft im ungeschützten Gelände, und die Angelrute kann durch den Regen Strom leiten. Dadurch wird sie leicht vom Blitz getroffen und es kann zu Unfällen kommen.

5. Nicht in gefährlicher Umgebung angeln

Achten Sie bei der Wahl des Angelplatzes auf Gefahren in der Umgebung. Steiles, rutschiges Gelände mit Spalten kann beispielsweise dazu führen, dass der Angler ins Wasser stürzt. An steilen Hängen können sich durch Verwitterung außerdem Gesteinsbrocken lösen, auf den Angler hinabrollen und Verletzungen verursachen.

6. Nicht mit schimmelbefallenem Köder angeln

Wurde der Köder zu lange gelagert, falsch fermentiert oder unsachgemäß zubereitet, kann er sich verfärben und Schimmel bilden. Beim Angeln kann der Kontakt mit den Händen leicht Nagelpilz (Onychomykose) verursachen. Über die Nahrung kann der Schimmel sogar in den Körper gelangen und Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

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